Ortsverein Rottendorf

Bundesarbeitsminister Scholz besichtigt neue s.Oliver-Zentrale

Eine Milliarde Umsatz von Rottendorf aus

Noch vor der offiziellen Eröffnung am 1. Oktober besuchte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz mit einer SPD-Delegation den neuen Firmensitz von s.Oliver in Rottendorf. Das von Bernd Freier gegründete Modeunternehmen gönnte sich mit dem neuen „Hauptquartier“ einen in Rottendorf sicherlich einmaligen Prestigebau in sachlicher Glas-Beton-Optik. Was nach außen stolz Größe signalisiert, ist innen hell und durch schwungvolle Linien und kuschelige Sitzgelegenheiten fast schon verspielt. 25 Millionen Euro ließ sich das junge Unternehmen den Neubau kosten, der passenderweise auch das kreative Herz der Modemacher, die Designabteilung, beherbergt. Hier entstehen im Jahr für jedes einzelne s.Oliver-Label zwölf neue Kollektionen. Und in unmittelbarer Nachbarschaft des Firmensitzes mit vielen technischen Finessen ist schon der nächste Neubau genehmigt.
Aber nicht nur die Gebäude im Rottendorfer Industriegebiet wachsen in einem rasanten Tempo: die Geschäftsleitung informierte den Minister in kompakter Form über die neuesten Geschäftszahlen. 2007 erzielte das Modeunternehmen zum ersten Mal weltweit über eine Milliarden Umsatz (vor zehn Jahren lag dieser noch unter 400 Millionen). In 80 eigenen Läden, weiteren 330 Franchise-Filialen und schließlich im Sortiment von weiteren 2600 Shops gibt es inzwischen s.Oliver-Produkte zu kaufen. Von den insgesamt 4800 Mitarbeitern weltweit sind 1300 in Rottendorf beschäftigt.
Um die Erfolgsgeschichte des unterfränkischen Vorzeigeunternehmens auch künftig fortschreiben zu können, tauschte sich die Geschäftsleitung nicht nur mit dem Bundesminister über Ausbildungsplätze, Entbürokratisierung oder Maßnahmen für ein gutes Betriebsklima aus - auch der Bundestagsabgeordnete Walter Kolbow versicherte dem bedeutenden regionalen Arbeitgeber weiterhin seine politische Unterstützung. Ebenfalls zur Besichtigung nach Rottendorf gekommen waren der Landtagsabgeordnete Rainer Boutter, die beiden Landtagskandidaten Marco Schneider (Stadt) und Volkmar Halbleib (Landkreis) und Würzburgs Bürgermeisterin und Bezirksrätin Marion Schäfer.
Auch der SPD-Ortsverein Rottendorf freute sich bei der Firmenbesichtigung über die vielen Informationen aus erster Hand.Die Ortsvereinsvorsitzende und Gemeinderätin Doris Wolf wurde vom Fraktionsvorsitzenden Robert Hesselbach, Gemeinde- und Kreisrätin Eva-Maria Hesselbach und dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Georg Wagenbrenner begleitet. Mit der großen Delegation um Olaf Scholz signalisierten die Sozialdemokraten deutlich, dass die SPD den Firmen in Würzburg und im Landkreis für ihre Anliegen auf allen politischen Ebenen kooperative Ansprechpartner bieten kann.