Kandidatenvorstellung am 18.01.2008
Rede von Detlef Wolf
Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren,
auch von meiner Seite ein ganzherzliches Willkommen an Sie, und es freut mich außerordentlich, dass Sie heute so zahlreich zu uns gekommen sind, um sich zu informieren.
Diese heutige Vorstellung ist für mich – als politischer Quereinsteiger – ein spannender Augenblick. Sie können sich vorstellen, dass ich mir hierzu entsprechende Gedanken gemacht habe. Insbesondere habe ich mir überlegt, wie ich Ihnen am besten erläutern kann, was wir, die SPD Rottendorf und ich als Bürgermeisterkandidat, Ihnen künftig bieten können.
Meine liebe Frau hat mich hierbei – und dies nicht zum ersten Mal – tatkräftig unterstützt, indem sie mir zu meinem letzten Geburtstag ein Buch von Maybrit Illner geschenkt hat. Nein, es handelte nicht davon, wie sie Rene Obermann kennen- und lieben gelernt hat, sondern es handelt von Verständnisschwierigkeiten zwischen Politikern und Zuhörern.
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Es ist gewissermaßen ein Übersetzungsbuch, nach der Machart der bekannten Langenscheidt´schen Fremdsprachen-Wörterbücher, mit dessen Hilfe politisches Kauderwelsch oder politisch motivierte Vernebelungen entschlüsselt werden können, aufgebaut nach den Sprachrichtungen „Deutsch-Politiker, Politiker – Deutsch, Politiker verstehen leicht gemacht“.
Jedoch keine Sorge, meine sehr verehrten Damen und Herren, dieses Buch werden wir heute Abend sicher nicht benötigen, |
da ich den festen Vorsatz habe, unsere Wahlaussagen klar und konkret zu formulieren.
Unsere Kandidaten haben sich Ihnen im vorherigen Abschnitt vorgestellt. Sie konnten somit aus erster Hand erleben, wie sich unsere Liste aus erfahrenen Kommunalpolitikern und vielen neuen engagierten Frauen und Männern zusammensetzt. Alles Personen, die sicherlich viel frischen Wind in die Sache bringen werden, wenn Sie – als Wählerinnen und Wähler – ihnen die Chance hierzu geben.
Wir, die SPD Rottendorf und die SPD Fraktion im Gemeinderat, stehen für Sie in Geschlossenheit da.
Wir leiden weder unter innerer Zerrissenheit noch Grabenkämpfen. Bei uns steht die gemeinsame Lösung der anstehenden Sachfragen mit oberster Priorität im Vordergrund. Das kann ich Ihnen schon ganz allgemein versichern.
Wir haben das gemeindliche Wohl Rottendorfs zum Ziel unserem gemeinschaftlichen Handelns gemacht, auch über Parteigrenzen und –auffassungen hinweg.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sicherlich wird es Sie interessieren, wer sich am 2. März für die SPD um das Amt des Bürgermeisters zur Wahl stellt.
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Lassen Sie mich also kurz ein paar Worte zu meiner Person verlieren:
Ich heiße Detlef Wolf, und wurde im Jahr 1966 als Ältester von 4 Kindern, Bruder dreier Schwestern, in Würzburg geboren. Mein Vater war Brauer bei der Würzburger Hofbräu AG. Meine Mutter widmete sich der Kindererziehung und dem Haushalt, und arbeitete zudem auch in verschiedenen Nebentätigkeiten.
Aufgewachsen bin ich im Bezirk der Dompfarrei, in der Innenstadt Würzburgs. Wie es kommen musste, |
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wenn man direkt im Schatten des Domes wohnt, wurde ich nach meiner Erst-Kommunion Ministrant im Dom. Bis zu meinen Stimmbruch habe ich zudem bei den Würzburger Domsingknaben gesungen. Dies hat mir sehr viel Freude bereitet. Denn in dieser Zeit haben wir auch viele Konzertreisen, z.B. nach Italien, Holland und England, unternommen, wo wir in Gastfamilien untergebracht waren, und die Lebensverhältnisse in anderen Ländern hautnah mitbekamen.
Nur nebenbei: Gerade durch diese tolle Erfahrung weiß ich, dass man sich um die Jugend auch kulturell kümmern muss, um ihr wertvolle Erinnerungsschätze für das spätere Leben mitzugeben.
Bis zu meinem Umzug nach Rottendorf habe ich während meiner Kindheit und reiferen Jugend in verschiedenen Stadtteilen von Würzburg gewohnt.
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Zu meinem beruflichen Werdegang möchte ich Ihnen folgendes sagen:
Bei der Landesversicherungsanstalt Unterfranken absolvierte ich meine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, und war dort bis Mitte 1988 auch nach meiner Ausbildung weiter beschäftigt. Allerdings suchte ich schon sehr bald neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. |
Eine Chance bot sich, als bei der Innungskrankenkasse Würzburg eine anspruchsvolle Stelle frei wurde. Ich wechselte also zur IKK.
Während meiner Zeit bei der IKK qualifizierte ich mich fachlich weiter, und bestand die weiterführende Prüfung für Angestellte in der Sozialversicherung. Das war die Prüfung, die vergleichbar mit der im Beamtenbereich vorhandenen Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ist. Anschließend war ich bei der IKK weiter bis 1999 als stellvertretender Abteilungsleiter in der Leistungsabteilung beschäftigt.
Im Jahr 99 eröffnete dann die Gmünder Ersatzkasse (GEK) eine neue Betreuungsstelle in Würzburg. Dies war für mich eine weitere interessante Herausforderung, der ich mich gerne stellte. Dort übernahm ich dann die Leitung der „GEK Würzburg“, die ich bis heute inne habe. Die Arbeit macht mir dort bis zum heutigen Tag sehr viel Spaß, und sie verläuft auch bis zum heutigen Tag sehr erfolgreich. Während meiner leitenden Tätigkeit bei der GEK konnten wir unseren Versichertenbestand immerhin verdoppeln und zusätzlich drei weitere Arbeitsplätze schaffen. |
Aber auch mein schon seit langem gehegter Wunsch, mich in die Gesellschaft durch politische Arbeit einzubringen, kam neben allem beruflichen Ergeiz und aller beruflichen Belastungen nicht zu kurz:
1991 trat ich dem SPD-Ortverein Stadtmitte bei, in welchem ich jahrelang mit großer Freude mitarbeitete. Durch unseren Umzug nach Rottendorf bedingt, begann dann 1999 meine Mitgliedschaft im OV Rottendorf. Seit 2003 bin ich dort stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, und seit 2005 auch Revisor im Vorstand der Landkreis SPD.
Und auch das Private soll nicht zu kurz kommen:
Seit 14 Jahren bin ich mit meiner Frau Sabine glücklich verheiratet (das ist ja heute nicht mehr selbstverständlich), und seit 8 Jahren leben wir gemeinsam mit unserer neunjährigen Tochter Lea in Rottendorf, im Neubaugebiet Talfeld, an der Stadtmarter.
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| Wir hatten uns, bevor wir uns damals für Rottendorf entschieden haben, viele Gemeinden angesehen. Rottendorf stach jedoch schon auf den ersten Blick hervor. Bei Rottendorf begeisterten uns auf Anhieb die familienfreundlichen Einrichtungen und Strukturen, die Einkaufsmöglichkeiten, die ärztliche Versorgung, die günstige Verkehrsanbindung, wie auch das kulturelle Angebot – mit anderen Worten das Gesamtbild. Rottendorf – und das kann ich mit reinem Gewissen sagen – war für uns von Anfang an mit Abstand die attraktivste Gemeinde. Deswegen ist es für mich auch ausgesprochen erstrebenswert, mich für diese Gemeinde einzusetzen.
Was wollen wir für Rottendorf erreichen?
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir wollen Ihre Geduld nicht über Gebühr strapazieren. Daher werde ich Ihnen jetzt nicht in Detailversessenheit unser Wahlprogramm ausbreiten. Denn Sie wollen ja – und das völlig zu Recht – wieder nach Hause. Unser Wahlprogramm, mit detaillierten Informationen, wurde Ihnen mit unserer Broschüre in die Briefkästen geworfen. Und wer keines erhalten hat, sich aber dennoch hierfür interessiert, der kann auf Anfrage gerne auch noch im Nachgang eines erhalten.
Ich möchte Ihnen aber dennoch kurz persönlich erläutern, was uns, und was mir als Bürgermeisterkandidat am wichtigsten ist.
Worauf kommt es uns also besonders an? Was wollen wir?
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In Rottendorf wird für Kinder, Familien, Senioren und überhaupt für alle Gemeindebürger sehr viel getan. Und sie wissen, dass gerade die SPD extrem weit offene Türen hierfür hat – und schon seit jeher hatte. Das bislang Erreichte muss unbedingt bewahrt, und gleichzeitig aber auch für die Zukunft ausgebaut werden, gerade auch deshalb, weil sich die Verhältnisse ja stetig weiterentwickeln.
Und wir Sozialdemokraten sind ja keine Traumtänzer.
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Wir wissen, dass soziale Leistungen und Errungenschaften nur möglich sind auf der Basis gesicherter wirtschaftlicher Verhältnisse. „Gut“ und „sozial“ kann man nur sein, sofern und solange man sich dies auch wirtschaftlich leisten kann. Und hier hat die SPD auch keine Nachhilfe nötig. Das wissen wir auch so.
Eine gut funktionierende Wirtschaft ist der Ausgangspunkt aller Sozialpolitik und Ortsentwicklung. Und genau deshalb wollen und müssen wir die wirtschaftliche Zukunft Rottendorfs sichern. Das ist uns ein besonderes Anliegen.
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Und das bedeutet für uns zum einen, natürlich mit den derzeit ansässigen Firmen gut zusammenzuarbeiten. Dies kann sich aber nichtnur darin erschöpfen, darauf zu warten, bis Unternehmen mit Beschwerden, Wünschen oder Anregungen zu uns kommen, und im Übrigen darauf zu vertrauen bzw. hoffen, dass alles schon glatt läuft, solange man nichts Gegenteiliges hört.
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Sondern wir verstehen – im Gegenteil – unter Strukturpolitik, dass wir schon im Bestand aktiv auf unsere ortsansässigen Unternehmen in Rottendorf zugehen müssen, um durch einen ständigen, auch von uns angestoßenen, Dialog herauszufinden, was deren Arbeit in unserer Gemeinde erleichtern könnte, was letztlich unsere Attraktivität als Standort sichert und gar noch erhöht.
Wir werden somit sicherstellen, dass die ortsansässigen Unternehmen auch künftig dem Standort Rottendorf treu bleiben.
Es ist aber nicht nur wichtig, auf die schon ortsansässigen Unternehmen zuzugehen, sondern es ist auch von überragender Bedeutung, ebenfalls zu überlegen, wie auch neue Unternehmen für den Standort Rottendorf gewonnen werden können.
Hier wäre beispielsweise unter anderem zu überlegen, wie vorhandene Flächen entwickelt, und neue Flächen künftig beschafft werden können.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, gerade hier sehe ich meine Stärke, da ich es in meinem Beruf seit Jahren gewohnt bin, aktiv auf Unternehmen zuzugehen, und – aus eigenem Antrieb – in Gespräche einzusteigen, um Neues zu erreichen. Hier habe ich langjährige Erfahrung, und – in meinem Beruf – auch nicht unbeachtliche Erfolge vorzuweisen.
Zielführende Strukturpolitik wird eben nicht nur – wie z.B. in einer Wahlveröffentlichung jedoch so dargestellt – durch sog. „Führungsqualität“, die eigentlich nur das „Innere“ einer Organisation meint, bestimmt, sondern gerade durch strategisches Handeln nach außen , im Kontakt mit Dritten, in der Suche nach Kontakt mit Dritten.
Und ein weiterer Aspekt dieser vorausschauenden Ausrichtung sei erwähnt:
Es ist in einer globalisierten Wirtschaftwelt – bedingt durch Übernahmen und Konzernneubildungen – eben nicht mehr möglich, auf Dauer davon auszugehen, dass ein ortsansässiges Unternehmen auch weiterhin Gewerbesteuerzahler bleiben wird. Wie schnell wandern – steuerrechtlich gesehen – Einkünfte und die sich hieraus ergebenden Steuer-Erträge ab. Das wissen wir alle.
Wir dürfen daher beim Erreichten keinesfalls stehen bleiben.
Was wollen wir noch für Rottendorf erreichen?
Was wir für unsere Örtlichkeit auch noch wollen, ist, das alltägliche Leben der Rottendorfer Bürgerinnen und Bürger erleichtern.
Hier werden wir – wenn es die wirtschaftliche Situation zuläßt –, dem Gemeinderat beispielsweise vorschlagen, für die Rottendorfer Bürgerinnen und Bürger eine Einrichtung zum Feiern und geselligen Beisammensein im Familien- und Freundeskreis zur Verfügung zu stellen, ein sog. „Bürgerhaus“ oder „Begegnungshaus“, ein „Haus der Generationen“.
Wir machen hiermit – wie einige möglicherweise meinen – gerade kein überzogenes und unüberlegtes Wahlversprechen. Aber wenn es die wirtschaftliche Lage zulässt, halten wir ein solches Haus der Begegnung für das soziale Wohlergehen unserer Gemeinde für außerordentlich förderlich. Uns als SPD liegt soziale Wohlergehen der Menschen besondern am Herzen.
Und warum sollte man hierfür nicht etwas tun, wenn – wofür viel spricht – die Möglichkeiten hierzu gegeben, und die Rahmenbedingungen gut sind. Nicht umsonst hatte die Rottendorfer SPD den Initiativ-Antrag zur Abschaffung des Büchergeldes gestellt, und zwar noch vor allen anderen politischen Kräften im Gemeinderat.
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Manch einer mag sich auch fragen, wieso ein „Haus der Begegnung“, wo wir doch noch über die Nutzung des „ Wasserschlosses“ grübeln.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, „Bürgerhaus“ und „Wasserschloss“ kommen sich nicht in die Quere. Beides ist kein Fall des Überflüssigen, oder des „Doppelt gemoppelt hält besser“, sondern beides ergänzt sich. Die geplante Nutzung unterscheidet sich gravierend. Beim Bürgerhaus ginge es um eine Gelegenheit, Familienfeste ausrichten zu können, Geburtstage, Hochzeiten, Taufen, |
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Trauergesellschaften, Jubiläen usw., weniger aber um kulturelle Veranstaltungen.
Ein Bürgerhaus stellt aber auch keine Konkurrenz zur örtlichen Gastronomie dar. Denn einerseits stünde es gerade Menschen zur Verfügung, die sich die Anmietung einer Gaststätte sowieso nie leisten würden, weil sie es möglicherweise nicht können, und andererseits wäre den örtlichen Gastronomen hier viel Raum gegeben, durch Catering-Service Geschäfte zu machen.
Das Bürgerhaus hätte aus unserer Sicht folgende Vorteile:
- Wir haben ein gemeindliches Grundstück das hierfür ausgesprochen geeignet wäre, da es im Gewerbegebiet liegt und somit keine Lärmbelästigung der Anwohner zu befürchten ist.
- Die Räumlichkeiten könnten für unterschiedliche Nutzergruppen hilfreich sein, insbesondere Jubiläen, Geburtstage, Familienfeste und einer sog. „Fete“.
- Die Benutzungsbedingungen , wie z. B. die Miete und einer zu entrichtende Kaution, kann dann in den jeweiligen Überlassungsverträgen geregelt werden, so dass der Gemeinde kein wirtschaftlicher Schaden entsteht.
- Hierdurch hätten alle Bürgerinnen und Bürger einen Vorteil, auch die ortsansässige Gastronomie hätte – wie erwähnt – keinen Schaden, da ihr durch ein solches Haus keine potenziellen Kunden entzogen werden. Im Gegenteil, es könnten sich Chancen für ein Zusatzgeschäft ergeben, z. B. Angebote der Speisenanlieferung.
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Meine sehr verehrten Damen und Herren, Fragen der Umwelt und Umweltpolitik stehen zur Zeit ja bekanntlich sehr stark in der öffentlichen Diskussion.
Hierbei dürfen wir nicht in den Fehler verfallen, zu glauben, dass wir in der sog. „kleinsten Einheit“ im Staatsaufbau Deutschlands, in der Gemeinde, nichts für das „große Ganze“ bewirken könnten. Jeder Beitrag, und sei er auch noch so klein, bringt uns bei den ganz wichtigen Umweltfragen auch insgesamt ein Stück weiter.
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Aller Neubeginn fängt bei uns selbst an, hier, in der Gemeinde Rottendorf, und im Jetzt, nicht erst übermorgen. Insoweit dürften wir auch auf eine Vorbildfunktion, welche die Reputation unserer Gemeinde nachhaltig erhöht, stolz sein.
Fragen der Energieeinsparung, der Wärmedämmung von Gebäuden, der Reduzierung des Schadstoffausstoßes und Fragen der Energie-Erzeugung und -beschaffung liegen uns als SPD natürlich auch sehr am Herzen.
Hier werden wir auch in unserer Gemeinde alles daran setzen, Umweltpolitik auch für uns, d.h. für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rottendorf, zu betreiben, und somit auch das große Ganze, die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen überhaupt zu sichern. Hierzu gehören auch Gesundheitsschutz und die Frage von Erholungsgebieten und Flächen.
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| Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, noch etwas zu meiner Person:
Vielleicht fragt sich der eine oder andere, ob die Führung der Amtgeschäft der Gemeinde Rottendorf in den Händen eines „kommunalpolitischen Neulings“ denn wirklich gut aufgehoben wäre, ein „Unerfahrener“, der zudem noch in kaum einem örtlichen Verein Mitglied ist.
Lassen sie mich hierzu zwei Dinge sagen:
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Auch wenn ich im Rottendorfer Vereinleben nicht so etabliert sein mag, wie mach anderer, alteingesessener Politiker oder langjähriger Mandatsträger, so muss man dies keineswegs als Nachteil sehen.
Ich halte die örtliche Vereinskultur für ausgesprochen wichtig und in Ihrer Lebendigkeit und Vielfalt für sehr liebenswert. Und es kann keinen Zweifel daran geben, dass es gilt, diese unbedingt zu erhalten und zu fördern, wo immer es geht.
Aber ich bin eben auch unbelastet von Vereinstrukturen und speziellen Verpflichtungen zum Dank, entbunden von mancher Pflicht zur Rücksichtnahme, wo dies vielleicht nicht angebracht wäre. Das sollten Sie als Vorteil erkennen.
Mein Einsatz für die Vereine wird zudem nicht routinemäßig oder inhaltlich nichtssagend, sondern mit Herz und Verstand erfolgen. Mit Distanz lässt sich hier viel Gutes bewirken und nach außen auch gut rechtfertigen. Im Gegenteil: Allzu große Nähe zwischen Personen und Institutionen stellt in der öffentlichen Wahrnehmung viel eher ein Problem dar. Ein Blick in die Tageszeitung, ob dies Bundes-, Landes oder Kommunalpolitik ist, bestätigt Ihnen dies.
Ich versichere Ihnen:
Bei der Förderung des Vereinslebens wird nichts hinten anstehen, was nicht schon bisher erfolgt ist. Aber ein Neuanfang würde auch hier den nötigen frischen Wind bringen.
Auch ist es mir natürlich ein Anliegen, ebenfalls die Bürger, die nicht in Vereinen organisiert sind – wie sie beim Haus der Generationen gesehen haben – nicht zu vergessen.
Und zu meinem Neueinstieg in die Politik:
Ich mag in der Kommunalpolitik noch relativ „neu“ sein. Aber wie sie bei meinem Lebenslauf gesehen haben, haben mir neue Herausforderungen schon immer gefallen, und auch den nötigen Ergeiz, die nötige Kraft geschenkt, diese Herausforderungen mit Erfolg zu meistern.
Ich mag im politischen Geschehen Rottendorfs „neu“ sein. Aber ich bin nicht mehr „neu“ in der Gemeinde Rottendorf. Sondern ich habe Rottendorf in inzwischen vielen Jahren erlebt undlieben gelernt.
Und von daher ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich auch als Neu-Einsteiger diese neue Herausforderung, Bürgermeister von Rottendorf zu werden, erfolgreich, und zum Wohle unserer Gemeinde, werde meistern können.
Ja, die Rottendorfer Bürgerinnen und Bürger …
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Mitunter werden die Rottendorfer – Presseberichten zu Folge – ja auch als „fleißige Bienchen“ bezeichnet. Das mag durchaus lieb gemeint sein.
Bei Rottendorf scheint es sich also – aus der Sicht mancher – richtiggehend um einen „Bienenstaat“ zu handeln. Dabei dürfte es aus unserer Sicht wenig ratsam sein, mit Vergleichen aus dem Tierreich aufzuwarten. Mit Vergleichen aus der Welt der Tiere sollte vielmehr man eher vorsichtig sein.
Denn Bienen- oder andere Insektenstaaten, wie z. B. auch Ameisenstaaten, sind ja bekanntlich Gebilde, in denen zwar extrem fleißig und munter geschafft wird, in denen aber auch ausgesprochen wenig Rücksicht auf die einzelne Arbeitsbiene und deren berechtigte Interessen genommen wird. Kritik und Anregungen durch die einzelne Arbeitsbiene dringen in Bienenstaaten beispielsweise nur selten an die höheren Stellen.
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Vielmehr steht in solchen Staaten einzig und allein das Königswohl an erster Stelle.
Die Rottendorfer Bürger sind selbstverständlich sehr fleißig und erfolgreich, kein Zweifel, aber „Arbeitsbienchen“ sind sie aus unserer Sicht sicherlich nicht, und sollen dies auch künftig nicht sein.
Wir wollen daher die Honigtöpfe da lassen, wo sie hingehören, nämlich auf dem Frühstückstisch.
Wir wollen die Rottendorfer vielmehr als mündige und kritische Bürger ernst nehmen, und gerade auch im Hinblick darauf, was Kritik an oder Mitsprache bei unserer künftigen Arbeit anbelangt.
Wir wollen, dass niemand mit seinen berechtigten und realistischen Anliegen auf der Strecke bleibt, gleichgültig, welchen Lebensalters er ist, welcher Herkunft er ist, welcher politischen Richtung er angehört, in welcher familiären Situation er sich befindet, und letztlich auch gleichgültig, ob und in welchen örtlichen Netzwerken er oder sie integriert oder organisiert ist.
Meine sehr verehrten Zuhörerinnen und Zuhörer, ich würde mich jedenfalls auf die Bewältigung dieser für mich ausgesprochen reizvollen Aufgabe, Bürgermeister von Rottendorf zu sein, sehr freuen, ebenso wie darüber, falls Sie mir am 2. März Ihr Vertrauen aussprechen würden.
Mit dem Rückhalt in meiner Familie, meiner Partei und nicht zuletzt mit Ihrer Unterstützung werde ich für Rottendorf das Beste herausholen.
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger:
Seien Sie versichert: Ich werde Sie nicht enttäuschen !!!
Dankeschön. |
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Bildergalerie: (zum vergrößern, auf das jeweilige Bild Klicken)
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Die Moderatoren des Abends: Doris Wolf und Prof. Dr. Georg Reents |

Hans-Jürgen Landgrebe |

Carsten Kraft
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Thomas Krtsch |

René Schwalb |

Christian Fries |

Manuela Spiegel |

Bernd Horak |

Julia Lücke |

Horst Winter |

Petra Hauck |

Holger Leikam |

Renate Ebert |

Prof. Dr. Georg Reents |

Eva Maria Hesselbach |

Erhard Gold |

Antje Fehn |

Robert Hesselbach |

Doris Wolf
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Detlef Wolf
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interessierte Zuhörer
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interessierte Zuhörer |
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Bürgermeisterkandidat Wolf mit Bürgermeister Fuchs |
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